Austausch mit der Peter Thal Schule in Rumänien

Der Videounterricht, der derzeit an den Schulen im Land an der Tagesordnung ist, stellt sowohl Lernende als auch Lehrende vor große Herausforderungen. Doch der digitale Unterricht bietet natürlich auch besondere Möglichkeiten und Chancen. Eine solche hat Jutta Biesemann, Lehrerin für Niederländisch und Deutsch an der Joseph Beuys Gesamtschule in Kleve jetzt aufgetan. Denn einen Vorteil hat die Digitalität ganz gewiss: Große Entfernung lassen sich spielend leicht überwinden. Und so erinnerte sich Biesemann an ihre gute Freundin Doina Mihaila, die als Schulleiterin und Deutschlehrerin an einer bilingualen Schule in Rumänien arbeitet. Schon in vergangenen Jahren hatten die beiden Freundinnen immer wieder Kontakt zwischen ihren Schulen hergestellt. Doch während es früher eine 24-stündige Zugreise bedeutete, wenn sich Schülerinnen und Schüler aus Deutschland und Rumänien treffen wollten, so geht es heute über wenige Klicks in einer Videokonferenz.

Und so fanden sich schnell sechs Schülerinnen und Schüler aus der 8. Klasse von Jutta Biesemann, die Lust auf ein gemeinsames Projekt mit der Peter Thal Schule hatten. Mit der Hilfe ihres Kollegen Ingmar Kemper entstand bei Biesemann eine erste Projektidee. Zunächst trafen sich die Lernenden in der vergangenen Woche zu einem Onlinaustausch mit Doina Mihaila und hatten die Gelegenheit Fragen zum Schullalltag an der bilingualen Schule in Râșnov zu stellen. In den folgenden Wochen sollen nun in Gruppenarbeit Videos zu zwei Themen entstehen. Zum einen soll es um deutsche Auswanderer in Rumänien gehen, während andererseits das Leben von Rumäninnen und Rumänen hier in Nordrhein-Westfalen beleuchtet werden soll. Ein Projekt also, dass in vielerlei Hinsicht Grenzen verschwinden lässt.

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