Gelebter Antirassismus an der Joseph Beuys Gesamtschule

„Black Lives Matter“ – jeder dürfte in den letzten Tagen und Wochen von diesem Slogan und der entsprechenden Bewegung gehört haben. Wieder einmal – leider – ist das Thema Rassismus, Diskriminierung und Gewalt an der Tagesordnung. Nicht nur in den USA hat der Tod von George Floyd für große Bestürzung, Trauer, Wut und Proteste gesorgt. Zunehmend mehr Menschen scheinen zu erkennen, dass es so nicht weitergehen kann.

Wir als Joseph Beuys Gesamtschule setzen uns schon seit unserer Gründung aktiv gegen Diskriminierung und Rassismus ein, mit speziellen Aktionen, vor allem aber auch in unserem Schulalltag. Seit nunmehr einem Jahr trägt die Joseph Beuys Gesamtschule Kleve das Siegel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ und ist damit einem deutschlandweiten Netzwerk von Schulen angeschlossen. Jeden Tag und besonders in diesen Zeiten sind wir uns den Problemen bewusst und gehen sie an.

Dies geschieht im Unterricht…

„Wir haben in unserer Unterrichtstunde darüber gesprochen, woher die BLM-Bewegung kommt, was Rassismus bedeutet und am Ende ein Lernplakat erstellt, auf dem wir festgehalten haben, was wir in der Zukunft gegen Rassismus tun können. Dabei war mir sehr wichtig, dass die SuS sich nicht in der Verantwortung fühlen sollten, den momentan bestehenden Rassismus aufzulösen, sondern dass sie sich als Handlungsträger einer Zukunft begreifen, in der Rassismus immer weiter abgebaut werden kann.“

In Projekten…

wie dem Kunstprojekt der 5er-(Europa-)Klasse.

Auf Demonstrationen…

Zum Beispiel durch eine Gruppe Oberstufenschüler bei der Klever Demo am vergangenen Samstag
(BLM, „No justice – no peace“)

Mit Hilfe von Zeitzeugen…

wie den Besuchen von Eva Weyl an unserer Schule.

Durch Projekttage…

wie den am Anfang des neuen Schuljahres für die Jahrgangsstufen 6-Q1.

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