Studien- und Berufswahlorientierung

Die Joseph Beuys Gesamtschule ist eine Schule für alle Kinder. Diesem Grundsatz folgend ist unser Studien- und Berufswahlorientierungskonzept inklusiv angelegt.

Gemäß unserem Leitziel „Unsere Vielfalt – unsere Stärke“ sollen alle SchülerInnen je nach erreichtem Schulabschlusses eine realistische Anschlussperspektive an die Sekundarstufe I entwickeln, die sie in das duale Ausbildungssystem, unsere gymnasiale Oberstufe oder andere schulische Ausbildungssysteme weiterleitet. Für AbgängerInnen der gymnasialen Oberstufe werden zusätzlich mögliche Studiengänge an Fachhochschulen, Hochschulen und Universitäten in den Blick genommen. 

Dies bedeutet eine besondere Herausforderung für die Studien- und Berufswahlorientierung, da die Vielzahl der möglichen Abschlüsse eine differenzierte Auswahl an Praxisangeboten erforderlich macht und individuelle Beratungsangebote gestaltet werden müssen.

Zur Umsetzung dieser Ziele leisten alle Fächer mit ihren spezifischen Kompetenzbereichen frühzeitig ihren Beitrag. Ab Klasse 5 tauchen bereits Elemente der Studien- und Berufswahlorientierung fächerübergreifend im Unterricht auf. Ab der Jahrgangsstufe 8 wird dieser Aspekt in den systematischen Prozess des Übergangssystems „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) eingebunden, das vom Land NRW entworfen wurde und viele Standardelemente beinhaltet, die an der Joseph Beuys Gesamtschule seit 2015 eingesetzt werden. Deren Umsetzung ist Bestandteil der individuellen Förderung unserer Schule und erfolgt in Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern wie der Bundesagentur für Arbeit in Kleve und Wesel, den Bildungsträgern Integra GmbH, Theodor-Brauer-Haus, SOS-Kinderdorf, anderen Fachdiensten und regionalen Wirtschaftsbetrieben.

  • regelmäßig wiederkehrende Formen schulischer Beratung durch die Studien- und BerufswahlkoordinatorInnen oder Berater der Bundesagentur für Arbeit im Rahmen von Unterricht, den Lernentwicklungsgesprächen (LEG) oder in unserem Berufsorientierungsbüro (BOB)
  • jährlich stattfindende Elterninformationsabende zur Studien- und Berufswahlorientierung ab Klasse 7
  • eintägiges Schnupperpraktikum in Klasse 7
  • Teilnahme an Girls- und Boys-Days in Klassen 7 und 8
  • Anbindung von Inhalten zur Berufsorientierung an das Fach Arbeitslehre/Wirtschaft ab Klasse 8
  • Erstellen und Überarbeiten von Bewerbungsschreiben und Lebenslauf ab Klasse 8 im Fach Deutsch
  • Teilnahme an der Potenzialanalyse zu Anfang der Klasse 8
  • Arbeit mit dem Portfolioinstrument „Berufswahlpass“ ab Klasse 8
  • dreitägige Berufsfelderfahrungen (BFE) in Betrieben oder bei Bildungsträgern in Klasse 8
  • Schullaufbahnberatung im Hinblick auf den Übergang in die gymnasiale Oberstufe
  • Angebote der Berufeinstiegsbegleitung (BerEb) ab Klasse 9
  • dreiwöchiges Schülerbetriebspraktikum zu Beginn der Klasse 9
  • regelmäßige und individuelle Studien- und Berufswahlberatung durch BeraterInnen der Bundesagentur für Arbeit und deren Fachdiensten ab Klasse 9 für SchülerInnen und deren Erziehungsberechtigte
  • Teilnahme am Bewerbungstraining ab Klasse 9
  • schriftliche Vereinbarungen zu Anschlussperspektiven ab Ende Klasse 9
  • zweiwöchiges Schülerbetriebspraktikum zu Beginn der Klasse 10
  • Möglichkeit zur Teilnahme an dreitägigen Praxiskursen zur Vertiefung ausgewählter Berufsfelderfahrungen in den Klasse 9 und 10
  • Möglichkeit zur Teilnahme an Langzeitpraktika oder Ersatzmaßnahmen der Jugendhilfe im 10. Schulbesuchsjahr
  • Vorbereitungskurse auf die verschiedenen Schulabschlüsse, auch im Hinblick auf den Übergang in die gymnasiale Oberstufe
  • Studienberatung in der Oberstufe

Das Konzept zur Studien- und Berufswahlorientierung wird jährlich evaluiert und überarbeitet.

Aktuelles

Vom 02.10.2017 bis zum 20.10.2017 findet das 3-wöchige Schülerpraktikum des 9. Jahrgangs statt.